Pacific Rim 3D: Kritik zum Film, Effekte / Handlung

Pacific Rim sollte für jeden Megaroboter- oder Alien-Fan ein Muss sein und für 3D-Fans sowieso. Die leicht schwächelnde Handlung wird vom Aufwand und den gelungenen 3D-Szenen locker ausgeglichen und machen Pacific Rim zu einem echten Blockbuster.

Keine Frage, in diesem Sommer werden wir mit mehr 3D Filmen überhäuft denn je, bei einigen lohnt es sich auch ganz besonders, denn wie z.B. bei Pacific Rim sind die Verantwortlichen noch lange nicht an den Grenzen des 3D-möglichen angekommen.

Der wohl bisher spektakulärste 3D Film des Jahres 2013 ist vermutlich Pacific Rim. Das Drehbuch dieses in 3D produzierte Action-Spektakel wurde von keinem geringeren als Guillermo del Toro verfasst, von Legendary Pictures produziert und wird von Warner Brothers vertrieben. Perfekte Voraussetzungen, um ein Kassenmagnet in 3D zu werden.

Gelungene Roboter-Mensch-Symbiose

Die Handlung von Pacific Rim ist schnell erklärt. In beeindruckendem 3D wird erzählt, dass die Erde von den sogenannten Kaijús attackiert wird, die aus einer Spalte im Indischen Ozean hervorbrechen. Die vereinten Nationen beschließen sich zusammenzutun und finanzieren mittels eines gemeinsamen Projekts die sogenannten Jaeger. Jaeger sind humanoide Kampfroboter – für die sich 3D zweifellos absolut gelohnt hat – in deren Kopf je zwei ausgebildete Piloten sitzen, die neuronal mit dem Jaeger verbunden sind. Was die Piloten körperlich durchführen, wird 1:1 vom Jaeger umgesetzt. Allerdings widerfahren diesen auch alle körperlichen Verletzungen, die dem Jaeger zugefügt werden.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Zweifellos ist del Toro hier ein ganz großer 3D-Wurf gelungen. Hat er sich anfangs erst strikt geweigert, Pacific Rim in 3D zu drehen, so hat er sich von Warner Brothers schlussendlich doch davon überzeugen lassen. Mit einer ordentlichen Erhöhung des Budgets (auf insgesamt 190 Millionen $) und stattlichen 40 Wochen für eine penible 3D-Konvertierung ist hier 3D vom feinsten gelungen. Pacific Rim kann sich daher in die leider sehr seltene 3D-Qualität von Avatar einreihen.

3D-Technik vom Feinsten

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, wer jedoch Filme wie Transformers oder Godzilla mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Manch einem wird der Film ein bisschen zu patriotisch erscheinen (denn es sind wieder einmal die Amerikaner, die hier das Sagen haben), jedoch sollte man demjenigen Land – das das Projekt auch umsetzt – immer ein bisschen Selbstbeweihräucherung gestatten. 3D-Technik findet bei Pacific Rim eher IN der Leinwand und nicht außerhalb statt, was die Action aber keinesfalls schmälert. Besonders beeindruckend sind jene Szenen, die mit sogenannten Floating Windows gedreht wurden. Mit diesen Scheinfenstern kann man Objekte im Raum in unterschiedlichen Tiefen platzieren, wodurch sich das gesamte Tiefenbudget einer Szene steuern und korrigieren lässt.

Alles in allem ist es ein gelungenes Action-Spektakel, das seinen 3D-Stempel zu Recht verdient.

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