3D-Brille mit Dioptrien? Brillenträger-Shutterbrillen von Philips

Erst auf der Kinoleinwand ein wahrer Hochgenuss erobert die 3D-Technologie nun auch die heimischen Wohnzimmer. Wichtigstes Werkzeug ist die 3D-Brille, mit deren Hilfe die verschiedenen Bildschichten zu einem dreidimensionalen Erlebnis werden. Hierbei stellt sich jedoch besonders für Brillenträger eine wichtige Frage: Wohin mit der eigenen Brille, wenn doch eine andere getragen werden muss? Aus diesem Grund kündigte die Firma Philips den Vertrieb der ersten Dioptrien-3D-Brillen an, die Filmvergnügen mit maximaler Sehkraft ermöglichen.

3D-Brillen, die für Kinovorstellungen angefertigt werden, fallen vergleichsweise groß aus, sodass ein Tragen von zwei Brillen durchaus möglich ist. Dennoch ist auch diese Variante äußerst lästig, da das Gewicht auf Nase und Ohren häufig zu Schmerzen führt. Heimkino-3D-Brillen jedoch sind für ein besseres Handling deutlich kleiner gehalten. Zusätzlich sind sie in der Anschaffung deutlich teurer als ein Kinobesuch und sollten Brillenträger deswegen nicht zu einem reduzierten Sehvermögen zwingen.

Polarisationsfilter-Brillen und Shutterbrillen in verschidenen Stärken

Philips konzentrierte sich bei der Herstellung seiner Dioptrien-3D-Brillen besonders darauf, beide momentan dominierenden Technologien im 3D-Bereich als Dioptrien-Variante auf den Markt zu bringen. So sind Polarisationsfilter-Brillen und Shutterbrillen mit der jeweils benötigten Stärke erhältlich. Beide Modelle unterscheiden sich in dem Punkt, dass die Polarisationsfilter-Brille über fest im Gestell verankerte Gläser verfügt, während diese bei der Shutterbrille wie Clips eingesetzt und wieder herausgetrennt werden können. Dies ermöglicht das Nutzen einer Brille für verschiedene Dioptrienwerte.
Die Dioptrien-3D-Brillen von Philips wurden zudem in Zusammenarbeit mit einem Optiker entwickelt und bieten somit sämtliche Extras, die auch bei normalen Brillen für einen besseren Tragekomfort angewandt werden. Durch das dünne Gestell ist das Modell recht leicht und verursacht keinen unangenehmen Druck auf der Nase oder den Ohren. Zudem sind sie entspiegelt und zusätzlich gehärtet, sodass die Gläser äußerst widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse werden.

Um auch möglichst lange Filmgenuss ohne verminderte Sehkraft nutzen zu können, ist in den Dioptrien-3D-Brillen ein Akku integriert, der sich jederzeit wieder aufladen lässt. Auch verfügen sie über die so genannte Gaming Technologie 3D Max. Gamer können ihren Bildschirm mit Hilfe eines Splitscreens in zwei Teile spalten und durch die nun entstandenen, voneinander unabhängigen Vollbildern gegen sich selbst oder aber einem weiteren Gamer antreten. Hierzu wird lediglich noch ein HDMI-Ausgang, sowie eine Konsole mit NextGen-Technologie benötigt. Diese ist jedoch bereits in aktuellen Konsolen, wie der PS3 oder aber der Xbox 360, enthalten.

Da aufgrund der unzähligen Brillenträger die Nachfrage nach Dioptrien-3D-Brillen recht hoch sein wird, ist es recht sicher, dass noch weitere Hersteller sich mit der Herstellung der Spezialbrillen vertraut machen werden.

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