3D-Brille aus dem Kino am PC: Passende passive 3D-Monitore im Überblick

Mittlerweile sind 3D-Filme absolut gesellschaftsfähig geworden, man kann fast behaupten, dass ein regelrechter “Hype” ausgebrochen ist. Wer nun ebenfalls zu Hause in den Genuss von 3D-Fernsehen kommen will, muss sich zuerst einmal über die Technik im Klaren sein. Grundsätzlich gilt es zu wissen, dass beim 3D-Fernsehen, 3D-Gaming oder Kino der Film in zwei unterschiedliche Bereiche aufgeteilt wird. Mit Hilfe von 3D-Brillen wird dann aus den beiden gemeinsamen Bildern jeweils ein einzelnes Bild für jedes Auge, der dreidimensionale Effekt ist erzeugt. Hier wird unterschieden zwischen aktiver und passiver 3D-Darstellung. Beim aktiven 3D sind die nötigen Brillen wie die Monitore sehr teuer und auch sperrig, da die Aufspaltung der Bilder in der Shutter-Brille selbst errechnet wird. Der einzige Vorteil liegt in der vollen HD-Qualität. Es ist also interessant zu wissen, welche aktuellen passiven 3D-Monitore verfügbar sind, weil das passive 3D wesentlich günstiger ist.

Die passive 3D-Technik

Beim passiven 3D werden im Kino 2 Bilder auf die Leinwand geworfen und die Pol-Brillen filtern je ein Bild auf ein Auge. Bei entsprechenden Monitoren und Fernsehgeräten zuhause wird dieses Problem dadurch gelöst, dass auf dem Bildschirm zwei verschiedene Bilder gezeigt werden, also jeweils die Hälfte der gesamten Auflösung für jedes Auge. Zwar wird dadurch das Bild etwas verschwommener, was aber durch den 3D-Genuss wettgemacht wird. Außerdem sind die Geräte erheblich preiswerter. Weil eben jeweils die Hälfte der Bildfläche für ein Bild pro Auge verwendet wird, steigt die Bildqualität folglich mit der Größe des 3D-Monitors. Bei Monitoren sollte die Mindestgröße bei 23 Zoll liegen. Ganz vorne dabei ist derzeit LG mit dem 23 Zoll 3D-Monitor LG D2342P, dessen Preis um die 200 Euro beträgt. Dieser Monitor verfügt über Full-HD-Auflösung sowie LED-Hintergrundbeleuchtung. Lediglich für Gamer fallen die Kritiken nicht ganz so gut aus.

Die neuesten passiven Monitore ab 23 Zoll bis 47 Zoll

Bereits seit September auf dem Markt ist der Acer GR235H, welcher ebenfalls über LED-Backlight verfügt. Bei beiden Monitoren ist die Auflösung 1920 x 1080 Pixel, also Full-HD. Dabei ist der Acer in etwa 30 bis 40 Euro günstiger als der LG. Ein weiterer interessanter und preisgünstiger Monitor kommt von HP, welcher ebenfalls 23 Zoll hat. Über Cyberlink-Software können beim 3D-Monitor HP 2311 GT 2D-Bilder und Filme in 3D umgewandelt werden. Die maximale Auflösung ist ebenso mit 1920 x 1080 Pixel angegeben, außerdem ist er den Kritiken nach auch sehr gut für Gamer geeignet. Viewsonic hat noch vor Weihnachten den 23 Zoll V3D231 für passives 3D auf den Markt gebracht, allerdings wird der Preis hier mit circa 300 Euro angegeben.

Einen 27 Zoll 3D-Monitor hat Acer mit dem Acer HR274H soeben in den USA vorgestellt, leider ist für Deutschland aber weder der Starttermin noch der Preis bekannt bisher. Bei großen Monitoren schneidet immer wieder der TDM-473W 3D von TVlogic gut ab. Der Monitor ist bereits seit August auf dem Markt und hat eine Größe von 47 Zoll und 1920 x 1200 Pixel Auflösung. Insgesamt scheinen also der LG D2342P sowie der Acer GR 235 H bei den neuesten Monitoren die besten Alternativen zu sein, was aber selbstverständlich auch vom genauen Verwendungszweck abhängt, also beispielsweise, ob Spielen oder Filme anschauen im Vordergrund stehen. Zum Lieferumfang der einzelnen Monitore gehören übrigens in der Regel auch jeweils zwei Pol-Brillen. Fest steht, dass die passiven 3D-Monitore immer günstiger werden und zu der noch jungen Technik mit den Shutter-Brillen klar im Vorteil sind.

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