3D am Computer: technische Voraussetzungen & Hardware

Am Computer kann man sowohl Filme in 3D schauen als auch Spiele in 3D spielen. Die Voraussetzungen dafür unterscheiden sich ein wenig. Von den Hardwarevoraussetzungen funktioniert das Schauen von 3D Filmen vom Prinzip her genau wie am Fernseher. Allerdings muss man ein paar weitere Punkte beachten. Man benötigt eine Shutterbrille, einen 3D-fähigen Blu-Ray Player, ein HDCP-fähigen Anschluss wie zum Beispiel HDMI und einen 3D-fähigen Monitor, Fernseher oder Beamer. Am Computer kommt die Grafikkarte hinzu. Außerdem sollte die Shutterbrillen, falls vorhanden, direkt vom Grafikkartenhersteller sein damit es keine Probleme mit der Kommunikation gibt. Nvidia Grafikkarten benötigt noch ein Receiver der mit der Brille mitgeliefert wird.

Am Computer muss zusätzlich noch die Software kompatibel sein. Als Betriebssystem kommen zurzeit nur Windows Vista und Windows 7 in Frage. Mit den neuesten Treibern können auch ältere Grafikkarten 3D fähig gemacht werden. Welche Grafikkarten dies sind, findet man auf der Internetseite des jeweiligen Herstellers. Auf dieser Seite sollte man ebenso eine Auflistung vorfinden, welche Monitore, Fernseher und Beamer auf jeden Fall geeignet sind.

3D-Games – eine Technische Herausforderung

Wer Computerspiele in 3D erleben will, steht vor einem weiteren Problem. Beim Filme schauen sind die Hardwareanforderungen nicht besonders hoch, dies ändert sich jedoch beim Spielen. Um dies zu erklären ist es wichtig zu wissen, wie 3D funktioniert. Für den 3D Effekt benötigt man Bilder aus zwei verschiedenen Perspektiven. Diese werden nacheinander gesendet. Die Shutterbrille verdunkelt dabei jeweils abwechselnd das linke und rechte Auge. Jedes Auge sieht somit nur die Hälfte der Bilder und setzt diese aus unterschiedlichen Perspektiven im Kopf zu einem 3D Bild zusammen. Bei Filmen ist dies kein Problem, da diese bereits vorliegen und nur der Monitor in der Lage sein muss, genug Bilder zu senden. Jeder 120 Hz Monitor sollte dazu in der Lage sein.

Bei Games werden die Bilder jedoch in Echtzeit berechnet. Um die gleiche Qualität wie bei 2D Spielen zu erzeugen, muss die Grafikkarte doppelt so viele Bilder berechnen. Bei gleicher Hardware sinkt somit die Bildrate bei einem bestimmten Spiel zum Beispiel von 50 Bildern pro Sekunde auf 25 Bilder pro Sekunde. Ein ruckelfreies 3D-Erlebnis beim Spielen erfordert gerade bei neuen Games sehr hohe Hardwarevoraussetzungen, um entsprechende Bildraten zu erzielen. Ansonsten wird man gezwungen sein, die Details und die Auflösung zu reduzieren, was wiederum eine Minderung des Spielvergnügens mit sich bringt.

Allerdings sind nicht alle Spiele für 3D geeignet. Auf der Seite der Grafikkartenhersteller finden sich oft Listen, welche Spiele für 3D besonders geeignet sind und welche nicht.

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